Warum wir unseren Kindern vertrauen sollten...

Warum wir unseren Kindern vertrauen sollten...

Die meisten von Euch kennen mein #supergirlminou und eigentlich auch unseren Alltag, vom morgendlichen Aufstehen bis zum Schlafengehen. Wieso ich dann jetzt darüber schreibe? Mega einfach zu beantworten: es hat sich was verändert.

Ja, Minou ist nicht nur größer geworden, sondern irgendwie auch reifer. Oft höre ich, dass Minou ein sogenanntes Anfängerkind ist. Und ja, es stimmt, sie ist wirklich ziemlich unkompliziert und auch „pflegeleicht“- bis auf die Nächte. 

Während der Stillzeit war unsere kleine Maus das liebste und entspannteste Kind auf Erden. Sie hatte ihre festen Zeiten und wollte häufig nur 1 bis 2 mal die Nacht gestillt werden, was für uns selige Nächte bedeutete. Dazu muss man auch noch wissen, dass das Stillen bei Minou und meiner Frau eine Sache von max.10 Minuten war.

Als hätte man die Uhr danach gestellt, wurde Minou pünktlich zu Beginn meiner Elternzeit ein miserabler Schläfer. Sie wurde unruhig, drehte sich wie ein Brummkreisel, schlug und tritt um sich und forderte zwischen 5 und 7 (ja sieben!) Fläschchen die Nacht. In ihrem eigenen Bett beruhigte sie sich nie und bei uns schlief dann maximal sie kurzzeitig gut. Außerdem braucht Minou schon immer eine Hand (egal welche, aber eine echte Hand!) zum Streicheln. Wir haben natürlich einiges versucht, von Kuscheltüchern über Kuscheltiere und zum Beispiel eine Deko-Holzhand. Sie merkt es einfach, keine Chance.

Wenn wir bei unseren Eltern oder Freunden zu Besuch waren, brauchten wir gefühlt nen ganzen Koffer für Minous Fläschchen und ernteten des öfteren ungläubige Blicke beim abendlichen Vorbereiten der Fläschchen.

Wir mussten manchmal mehrfach nachts die Windel wechseln, 7 Fläschchen bleiben ja nicht im Kind! 

Wir waren teilweise wirklich ratlos und haben natürlich auf allen anderen Mummy-Blogs gelesen, wie toll das Schlafverhalten von anderen Kindern so sein kann. Noch frustrierender! Was hätten wir nicht alles getan, um auch ein gut schlafendes Baby zu haben. 

Also versuchten wir verschiedene Einschlafrituale (von Lesen über Singen bis hin zu Kuscheln oder Baden),haben es mit und ohne Nachtlicht zusammen mit ihr auf einer Matratze, in unserem oder ihrem Bett versucht, nichts, wirklich gar nichts änderte ihre nächtliche Unruhe.

Selbst unsere Kinderärztin suchten wir auf, doch dort konnte uns auch nur gesagt werden, was wir uns auch dachten, sie machte einen großen Entwicklungssprung und verarbeitet nachts alles Neue. Für ganz schlimme Tage wurde uns Viburcol, ein homöopathisches Mittel gegen Unruhe empfohlen. 

Und dann, als wir uns gerade damit abgefunden hatten, waren es plötzlich von einen Tag auf den anderen keine 5 bis 7 Fläschchen, sondern 2 vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Völlig ungläubig denkt man dann: „wer ist dieses Kind und wo ist unser kleiner Quälgeist hin?“ oder beim Blick auf die nicht benötigten Flaschen „Wie spät ist es, kann ja erst mitten in der Nacht sein!“.

Genau wie sie abends einschlief, wachte sie morgens auch auf. Ohne Drehen, Weinen, akrobatische Übungen und vor allem ohne derartig viele Fläschchen. Selbst in ihrem eigenen Bettchen, alles kein Problem.

Was ich eigentlich damit sagen will, ist: Mamas und Papas da draußen, haltet durch! #tschaka

Auch wenn ihr mal ne wie auch immer geartete Durststrecke habt, es geht vorbei! Und zwar meistens genau dann, wenn ihr nicht mehr damit rechnet. Wie so oft im Leben. 

In unserem Fall hatten Minou`s Schlafprobleme ihren Ursprung vermutlich im Einschießen und Durchbrechen ihrer Backenzähne. Gut, dass sich sowas über einige Monate zieht, kann ja ein Newdad auch nicht wissen. Einher gingen Appetitlosigkeit, was dann natürlich auch ihren nächtlichen Hunger erklärte.Anscheinend versuchte sie einfach, jegliche Kaubewegung zu meiden. 

Mist ist eben nur, dass man das als Elternteil nicht riechen kann und sich die Kleinen noch nicht ausdrücken können. Von wegen 7.Sinn und so, auch der hat da Grenzen. 

Jedes Kind ist anders, keine Frage.

Lernt, auf eure Kinder zu hören und ihnen zu vertrauen. Auch, wenn sie noch gar nicht sprechen oder sich richtig ausdrücken können. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich gelernt habe, meinem #supergirlminou noch mehr zu vertrauen.

So, ich genieße jetzt eine entspannte Nacht im zurückgewonnenen Bett ohne nächtliches Füttern oder Wickeln und freue mich morgen auf ein hoffentlich gut gelauntes #supergirlminou.

Euer Bo

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