Weihnachten @home - unsere junge Weihnachtstradition

Weihnachten @home - unsere junge Weihnachtstradition

Hallo ihr lieben, nachdem Thomy schon in seinem Artikel „Weihnachtsnomaden“ Einblick in sein Fest gegeben hat, bin ich heute an der Reihe.

Wir haben noch vor Minous Geburt beschlossen, dass wir am Weihnachtsfest in unserer Familie etwas Grundsätzliches ändern wollen. Die Jahre zuvor waren wir immer genau wie Thomy on the road und haben versucht, es allen Recht zu machen – und um ehrlich zu sein, haben wir genau das nie geschafft.

Denn haben wir den Heiligen Abend beispielsweise bei Annes Eltern verbracht, hatte meine Mutter stets das Gefühl, nur die zweite Wahl gewesen zu sein und natürlich anders herum das gleiche Dilemma. So standen wir jedes Jahr vor der Entscheidung, wem stoßen wir dieses Mal vor den Kopf?

Also haben wir beschlossen, ab dem Jahr, in dem wir zu einer „kompletten“ Familie werden einfach zu Hause zu bleiben. So konnten wir alle zu unserem Fest einladen und wir standen nicht mehr vor dieser unpopulären Entscheidung.

Ich dachte mir natürlich, dass  dies nach `nem super Plan klingt, denn den ganzen Stress auf der Autobahn würden wir ja jetzt nicht mehr haben. Doch zu dem Zeitpunkt war ich irgendwie geistig vernebelt und hatte nicht wirklich genug Weitsicht, um den ganzen organisatorischen Aufwand für so ein Fest mit großen Teilen der Familie zu überblicken – denn wie schon gesagt, wir sind zwar hin- und hergefahren, aber hatten sonst eigentlich nicht wirklich was zu tun, außer Geschenke zählen;-).

Doch jetzt ist das natürlich etwas anderes. Jetzt heißt es für uns Einkäufe erledigen, Weihnachtsbaum kaufen, die ganze Wohnung dekorieren, Essenspläne schreiben und und und.

Da fällt mir ein, früher gab es bei uns immer Raclette am Heiligen Abend und seitdem wir bei uns feiern immer eine Gans. Hmm, ist Raclette eventuell weniger zeitintensiv für den Gastgeber?#raclettebedeutethauptsachegenugkäse getreu dem Motto #wirhabengenugkäsewirüberbackendaskomplettenächstejahr

Also Memo an mich: Nächstes Jahr versuchen wir es mal mit Raclette.

Zurück zur Story, ich muss schon ehrlich sagen, dass es natürlich einen riesen Aufwand bedeutet für mehr als 10 Personen einzukaufen (die ja alle über die Tage verköstigt werden wollen) und alles vorzubereiten, aber irgendwie finde ich diese Variante einfach toll, denn wir schaffen es, unsere eigene Weihnachtstradition zu entwickeln. Denn unsere Wohnung – unsere Regeln.

So haben wir es eingeführt, dass am Heiligen Abend nicht mehr casual getragen wird, sondern es ein klein wenig gehobener zugehen soll. #jeansistnocherlaubt #dannaberhemdmitbinder

Wir hatten aus meiner Sicht wirklich ein tolles Fest, denn Minou hat zum ersten Mal begriffen, was es bedeutet Geschenke zu bekommen – und es waren reichlich, eigentlich viel zu viele für die Kleine. Aber nicht nur, dass sich die Kleine freut, ist schön. Genauso schön ist es zu beobachten, wie sich Minous Oma und Opa freuen, wenn die Kleine ihre Geschenke auspackt – auch wenn es das hundertste Kuscheltier ist;-). #diesesjahrwarlegoderrenner

Meine Eltern waren leider dieses Jahr nicht da, da sie meine kleine Schwester in Australien besucht haben. Sobald sie zurück sind, feiern wir einfach nochmal, diesmal mit Raclette;-). Nur unser Baum wird das nicht mehr erleben, denn der hatte schon am 27.12. schon alle Nadeln gelassen, der Schlappschwanz. 

So nun wisst ihr, wie es bei uns an Weihnachten so zugeht, aber wie genau ist das eigentlich bei euch???

Ach ja und Sonntag stellen wir euch noch eine dritte Variante vor, von einer Gastautorin, also seid gespannt;-).

 Euer Bo

P.S.: Und jetzt noch nen kleines Video für euch;-)

Driving home for Christmas - dieses Jahr mal nicht!

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Weihnachtsnomaden

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