Baby on board - Fliegen mit dem Nachwuchs

Baby on board - Fliegen mit dem Nachwuchs

Reisen mit dem eigenen Nachwuchs ist zwar wunderschön, kann zugleich aber auch ganz schön anstrengend sein. Vorbei die Zeiten von Me, Myself & I, in denen man seine Tasche mit dem fünften paar Jeans noch bis zur erlaubten Freigepäckmenge aufgefüllt hat um im Anschluss entspannt in den wohlverdienten Urlaub zu starten. Dabei hatte man stets die Hoffnung dass die Familie mit Baby, welche man eben noch am Check-in gesehen hat im Flieger nicht gerade hinter einem sitzt. Den Mittelstreckenflug hat man entweder genutzt um sich schlafend schon mal etwas zu entspannen oder man hat die bordeigenen Spirituosenvorräte vernichtet um nach der Landung direkt durchstarten zu können. Auf Langstreckenlügen wurde zumeist das Inflight Entertainment gestresst #binchwatching

Geblieben ist das Inflight Entertainment, nur das von nun an unsere Kids für die Unterhaltung sorgen. Doch so weit sind wir ja noch gar nicht, denn bevor die Reise startet geht es erst einmal ans packen und hier ist oftmals schon der erste Stress vorprogrammiert, denn meist hat der oder die Kleinste der Familie das meiste Gepäck. Auf einmal heißt es Strampler, Babynahrung und Windeln anstatt dritter, vierter, fünfter Jeans. Außerdem muss einer, zumeist der Vater #Packesel das alles ja auch noch irgendwie von A nach B bewegen, denn neben dem normalen Reisgepäck sind von nun an Autositz, Reisebett und Kinderwagen zusätzlich mit von der Partie.

Vor unserer ersten Flugreise mit Carlotta haben wir lange überlegt was wir alles mitnehmen sollen und wie wir das am besten verstauen. Im Alter von 5 Monaten lag die Kleine noch in der Wanne, wir waren also auf den großen Kinderwagen angewiesen und konnten noch nicht auf einen platzsparenden Buggy ausweichen. Außerdem gab es noch einige, zumindest gefühlt „unverzichtbare“ Gimmicks die wir auf keinen Fall zu Hause lassen wollten. Also hieß es Babywippe, Reisebett, verschiedene Spiel- und Badeutensilien sowie den eigenen Kindersitz für den Mietwagen auch irgendwie mit an Bord zu bekommen. #daweissmanwasmanhat

Unsere Lösung für das Transportproblem findet ihr in unserem Video Tutorial.

Um euch das Fliegen so angenehm und entspannt wie möglich zu gestalten findet ihr im Folgenden noch ein paar nützliche Tipps zur Flugplanung:

-       Bei vielen Airlines ist es möglich bereits vor Abflug online einzuchecken, wählt bei Dreierreihen am besten die beiden äußeren Sitze, nur ungern setzt sich jemand freiwillig auf einen Mittelsitz. Mit etwas Glück habt ihr eine ganze Reihe für euch und das Baby. Sollte der Flug ausgebucht sein, so tauscht sicher jeder gern den Mittelsitz gegen einen Platz am Gang oder Fenster und ihr könnt wieder zusammen sitzen.

-       Erkundigt euch beim Check-in ob der Flieger ausgebucht ist, wenn nicht bietet sich die Mitnahme eines Rückhaltesystems, besser bekannt unter dem Namen Autositz an, zwingend erforderlich ist das Siegel „for use in aircraft“. So hat das Kleine, vor allem auf kurzen Flügen, einen eigenen und sicheren Sitz.

-       Versucht auf Mittel- und Langstreckenflügen vorab einen Platz mit Bassinet (Babybettchen) zu reservieren und bucht nach Möglichkeit einen Nachtflug, so kann das Baby seinen gewohnten Schlafrhythmus beibehalten und kommt schneller zur Ruhe. Alternativ kann ein freier Mittelplatz als Bettchen umfunktioniert werden, in den meisten Fällen lässt sich die Mittelarmlehne für mehr Platz nach oben klappen.

- Packt unbedingt das Lieblingsspielzeug (möglichst nicht Kleinteilig) mit ins Handgepäck um gegen aufkommende Langeweile gewappnet zu sein.

- Babynahrung und Wasser gehören ebenfalls ins Handgepäck und sind von der 100ml Grenze ausgenommen. Für alle Fälle haben die meisten Airlines auch Babynahrung an Bord.

- Denkt an warme Söckchen und eine Decke als Schutz vor der kalten Luft der Klimaanlage.

- Besorgt euch für Reisen ins Ausland unbedingt einen Kinderausweis/ Kinderreisepass – eine Eintragung im Pass der Eltern ist nicht mehr möglich.

- Und die abschwellenden Nasentropfen können euren Kleinen den Druckausgleich erleichtern.

So just be prepared.

Bleibt alles anders

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#fridad  - die "manchmal zärtlich - immer bärtlich" - Kolumne No.2

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